Jugendarbeitskreis | Jugendbegegnungen | Jugendbegegnungsstätten
 

Jugendbegegnungsstätten

In interessanter Umgebung, bewusst in direkter Nachbarschaft von deutschen Kriegsgräberstätten gebaut, liegen die fünf Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes: Am Futa-Pass (Italien), in Lommel (Belgien), in Niederbronn-les-Bains (Frankreich), in Ysselsteyn (Niederlande) und Golm auf Usedom (BRD). Diese Kriegsgräberstätten als Mahnmale für den Frieden zu verstehen und zu erhalten und dies pädagogisch zu vermitteln, ist das Anliegen unserer internationalen Jugend- und Schularbeit.

Die Jugendbegegnungsstätten sind Treffpunkte für junge Menschen aus ganz Europa. In internationalen Friedensprojekten begeben sie sich auf historische Spurensuche, werden mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft konfrontiert und erleben Geschichte hautnah. Das sensibilisiert sie für das Thema Gewalt im Alltag und motiviert, sich für ein friedliches Miteinander zu engagieren.

Bei leichten Pflegearbeiten auf der Kriegsgräberstätte wächst bei den Jugendlichen schnell die Erkenntnis, dass die Meisten der dort Bestatteten im jugendlichen Alter ums Leben kamen. Das hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Außerdem gibt die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte und das Erlebnis der Zusammenarbeit mit Jugendlichen anderer Länder die Gewissheit, dass jeder Einzelne einen Beitrag zur Verständigung der Völker leisten kann. Die gemeinsame Arbeit eröffnet einen Zugang zur Geschichte, wie er von keinem Geschichtsunterricht geleistet werden kann. So entstehen nachhaltig Offenheit, Verständnis und Toleranz.

Die Jugendgruppen und Schulklassen verschiedener Länder bereiten ihr Projekt zunächst an ihren Heimatorten vor – so, wie es in einer der Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes stattfinden soll. Die Kommunikation zwischen binationalen Schulpartnerschaften läuft beispielsweise über das Internet. Beim Treffen in der Jugendbegegnungsstätte selbst werden dann die Planungen in zweisprachigen Workshops, Seminaren, Ausflügen und Besichtigungen sowie gemeinsamer Freizeitveranstaltung umgesetzt.

Zur Vorbereitung Ihrer Projektwochen steht Ihnen ein Team von Spezialisten mit umfassenden Planungshilfen zur Verfügung. In den Jugendbegegnungsstätten werden die Gäste von orts- und fachkundigen Betreuer / innen des Volksbundes erwartet. Sie unterstützen Sie während der Projekte mit historischen Informationen, pädagogischen Anregungen und hilfreichen Tipps. Für jede Jugendbegegnungsstätte wurde von den Leiter / innen Programmbausteine entwickelt. Neben interessanten Freizeitaktivitäten, dem Besuch europäischer Institutionen, der Besichtigung von KZ-Gedenkstätten sowie Gesprächen mit Zeitzeugen sind Bausteine, die den Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten thematisieren und üben, besonders beliebt. So sind individuell gestaltete Projekte möglich und gewollt.

Die Erfahrung zeigt, dass die Jugendlichen nach ihrer Rückkehr in fast allen Fällen eine intensive Nachbereitung ihrer Erlebnisse wünschen. Das kann in Form von Dokumentationen oder Ausstellungen, Diskussionsabenden oder Berichten in der Lokalpresse, der Schülerzeitung oder auf Internetseiten von Schulen geschehen. So lassen sich weitere spannende Projekte entwickeln.

 

Kontakt:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Landesverband Sachsen
Referat für Jugend- und Schularbeit
Loschwitzer Straße 52a
01309 Dresden

Telefon: 0351 / 3143730

E-Mail verfassen viktoria.hase@volksbund.de

Dresden für Demokratie

 

Veranstaltungen:

Mi, 13.02. Gedenkveranstaltung zum 63. Jahrestag des Bombenangriffes auf Dresden. nähere Informationen

Denkwerkstatt Halbe

 

Friedenspark

 

Fotos:

Arbeitseinsatz Johannisfriedhof Dresden, 02.06.2007 nähere Informationen

Berichte:

"Vielen Dank für Ihr Vertrauen!" - Vorstandswahlen zur Mitglieder-versammlung des Stadtverbandes Dresden Dokument öffnen

Die Kriegsgräberstätte Rossoschka bei Wolgograd und das Schicksal von Kurt Reinicke aus Radebeul Dokument öffnen

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung